Die Tiefseetaucher (Originaltitel: The Life Aquatic with Steve Zissou) ist ein US-Amerikanisches Komödien-Drama aus dem Jahr 2004. Der Film wurde von Wes Anderson inszeniert und in Zusammenarbeit mit Noah Baumbach geschrieben. Als Produzenten fungierten neben Anderson auch Barry Mendel und Scott Rudin. In den Hauptrollen sind Bill Murray, Owen Wilson, Cate Blanchett, Anjelica Huston, Willem Dafoe, Jeff Goldblum, Michael Gambon und Bud Cort zu sehen. Der Film startete am 17. März 2005 in den deutschen Kinos.
Handlung[]
Der 53-jährige Meeresforscher Steve Zissou will sich an einem mythischen Hai rächen, der seinen besten Freund und Arbeitspartner Esteban du Plantier getötet hat. Steve ist der Einzige, der den Hai gesehen hat, weshalb vermutet wird, dass er sich die Geschichte ausgedacht hat. Der Meeresforscher plant, eine Dokumentation über den Hai zu drehen. Dafür arbeitet er zusammen mit seinem Team Zissou, seiner entfremdeten Ehefrau, einem Journalisten und einem Mann, der sein Sohn sein könnte.
Besetzung[]
| Rolle | Schauspieler | Synchronisation |
|---|---|---|
| Steve Zissou | Bill Murray | Arne Elsholtz |
| Edward 'Ned' Plimpton/Kingsley Zissou | Owen Wilson | Philipp Moog |
| Jane Winslett-Richardson | Cate Blanchett | Elisabeth Günther |
| Eleanor Zissou | Anjelica Huston | Marianne Groß |
| Klaus Daimler | Willem Dafoe | Walter von Hauff |
| Alistair Hennessey | Jeff Goldblum | Martin Umbach |
| Oseary Drakoulias | Michael Gambon | Lambert Hamel |
| Bill Ubell | Bud Cort | Ulrich Frank |
| Vladimir Wolodarsky | Noah Taylor | Florian Halm |
| Pelé dos Santos | Seu Jorge | Ole Pfennig |
| Anne-Marie Sakowitz | Robyn Cohen | Christine Stichler |
| Vikram Ray | Waris Ahlulwalia | Axel Malzacher |
| Bobby Ogata | Niels Koizumi | Dirk Meyer |
| Renzo Ogata | Pawel Wdowczak | Dieter Memel |
| Antonia Cook | Isabella Blow | Michaela Geuer |
| Esteban du Plantier | Seymour Cassel | Norbert Gastell |
Videos[]
Trivia[]
- Der Film besitzt eine eigene Ästhetik, die sich teilweise an ozeanographische Filme der 1960er und 1970er Jahre anlehnt. So werden etwa die phantasievollen Meerestiere mit altmodischer Stop-Motion-Technik animiert. Wes Anderson sagte in einem Interview mit der taz: „Die Fische haben wir erfunden, indem wir das wirkliche Aussehen übernommen und dann in Einzelheiten verändert haben. Da gibt es zum Beispiel das Seepferdchen, das bunt gestreift ist. Ich habe mit Henry Selick zusammengearbeitet; er hat die Fische und Meerestiere animiert. Das war fast, als würde ich mit einem Schauspieler zusammenarbeiten, denn so wie es dem Schauspieler darum geht, die Drehbuchseite zum Leben zu bringen, so geht es Selick darum, diesen Objekten Leben einzuhauchen.“
- Die Filmmusik besteht neben Kompositionen von Mark Mothersbaugh und einigen Stücken von Sven Libaek hauptsächlich aus Songs von David Bowie, die im Film vom Sicherheitsexperten Pelé dos Santos (Seu Jorge) auf einer Akustikgitarre gespielt und auf Portugiesisch gesungen werden.
- Die Journalistin liest ihrem ungeborenen Kind laut aus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit von Marcel Proust vor.
- Bei den Turnschuhen der Crew, die deutlich sichtbar aus einem adidas-Karton genommen wurden, handelt es sich laut Wes Anderson nicht um eine Produktplatzierung, sondern um eine Reminiszenz an seine Kindheit.
Bilder[]
| Wes Anderson | |
|---|---|
| 1990er | Durchgeknallt (1996) | Rushmore (1998) |
| 2000er | Die Royal Tenenbaums (2001) | Die Tiefseetaucher (2004) | Darjeeling Limited (2007) | Der fantastische Mr. Fox (2009) |
| 2010er | Moonrise Kingdom (2012) | Grand Budapest Hotel (2014) | Isle of Dogs – Ataris Reise (2018) |
| 2020er | The French Dispatch (2021) | Asteroid City (2023) | Der phönizische Meisterstreich (2025) |